Die Geschichte

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Die Bezeichnung " Laurenziberg " ist erst ab der Mitte des 18. Jahrhunderts gebräuchlich. Ursprünglich ist die Rede vom Dorf "Bergen" welches erstmals am 01. November 767 in einer Schenkungsurkunde an das Kloster Lorsch erwähnt ist.

1295 beurkundeten die Richter in Mainz einen Verkauf, der durch den Schöffen Johann von Bergen bezeugt wurde. Aus diesem adligen Geschlecht stammte auch der Edelknecht Heinrich von Bergen, der noch 1332 in Bergen wohnte. 1362 war das Rittergeschlecht vom Dorf Bergen verschwunden.

Die Pfarrkirche von Bergen wird 1307 zum ersten Mal erwähnt. Wie die Freilegung der Fundamente 1990 erwiesen hat ist diese Mutterkirche der gesamten Gegend eine Zentralkirche aus dem 7. Jahrhundert.

Nordöstlich der Laurenzikirche wurden spätrömische Militärziegel gefunden. Da die Ziegelstempel in einem in Privathand befindlichen Gutshof nichts zu suchen haben bleibt nur die Vermutung, dass es sich hier um Ackerbau staatlichen Charakters gehandelt hat der die Aufgabe hatte, die nahe Garnison Bingen mit Proviant zu versorgen.

Literaturempfehlung: Der Laurenziberg ISSN 0175-4841, Veröffentlichungen der Carl-Brilmayer-Gesellschaft, Schlossgasse 2, 55345 Gau-Algesheim

 

 

 

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