Vom 10. bis 20. September 2003 habe ich mich auf eine "kleine" Motorradtour in die Dolomiten begeben.
Für alle die gerne Kurven fahren kann man das nur empfehlen. Das Wetter war weitgehend gut, nur gegen Morgen und am Abend etwas frisch.
Die Strassen sind bis auf wenige Ausnahmen in gutem bis sehr gutem Zustand. Die Landschaft ist so grandios, daß man vor Staunen fast nicht zum Fahren kommt.
Mein Ausgangspunkt für die Tagetouren war der Campingplatz "Rosengarten" in Pozza di Fassa, ca. 15 km südlich vom Sella-Joch (oder 30 km östlich von Bozen). Sauber, preisgünstig , freundlich, was braucht man mehr.
Unzählige Pässe und Pass-Straßen im Bereich einer Tagetour. Alle Pässe könnte man immer wieder in beide Richtungen fahren ohne das es langweilig wird.
Selbst die kleinen Nebenstraßen (in meiner Karte grau eingezeichnet) sind meistens gut ausgebaut, d.h, glatt asphaltiert.
Um mir die ewig lange Anfahrt zu erleichtern habe ich das Motorrad auf den Pick-Up verladen. Das erspart öde Autobahnetappen, vollgepackt mit Camping-Gerümpel und sonstigen Zubehör.

Moped abgeladen, Zelt aufgebaut und die erste Toru beginnt: Die kleine Sella-Runde, 4 Pässe. Pordoi, Campolongo, Grödner-Joch, Sella-Joch.
Von Pozzo di Fassa aus dauert das normal ca. 2 Stunden (incl. Zigarettenpausen)

( Normalerweise ! )
Aber nach ca. 90 Minuten war die Welt schon wieder in Ordnung, die Straßen wieder frei und der Himmel zumindest teilweise blau.


Ab diesem Tag wurde das Wetter jeden Tag besser.

Besonders schön: Über den Passo di Fedaja und den Passo di Giau Richtung Cortina fahren


....oder Richtung Süden, etwas abgelegener: Passo Manghen und weiter Richtung Trento


Fernblick ohne Ende vom Monte Campomolon ( 1855 m)
Zwischendurch: Mit der Seilbahn vom Passo di Pordoi auf den Piz Boé (3151 m)


Jede Tagestour ein Erlebnis für sich. Und überall diese Postkartenmotive



Nach 10 Tagen und ca 3.000 Motorradkilometern habe ich direkt ein Sparschwein aufgestellt für die nächste Dolomitentour
